Sommerkleid

Das zweite Mal

Wie ihr in meiner ersten Geschichte erfahren habt, hatte ich Gefallen am “unten ohne” Thema gefunden. Da ich aber nicht einen einzigen Rock und auch kein einziges Kleid besaß, musste zuerst ein passendes Outfit gefunden werden. Und so stellte ich mir beim Onlineshopping einfach jedes Outfit ohne Unterwäsche vor, was mir die Auswahl deutlichst vereinfachte. Recht schnell fand ich ein echt schönes Sommerkleid, was schon nach zwei Tagen geliefert wurde. 

Das Kleid auf dem Foto trifft es ganz gut. Und ja, es war für den zweiten Slipless Versuch fast ein wenig zu kurz. Außerdem war der Stoff sehr dünn und es fühlte sich extrem luftig an. Besonders lustig fand ich den Gesichtsausdruck von meiner Mama, weil sie mich schon länger in keinem Kleid gesehen hatte. Sie war aber doch sehr entzückt, dass sich das Töchterchen endlich mal wieder etwas weiblicher anzog *grins*. Ich muss aber dazusagen, dass ich eine Strumpfhose drunter anhatte, sonst hätte sie das Kleid wohl wegen der Kürze nicht akzeptiert.

Was nun noch fehlte, war ein geeigneter Ort für meinen zweiten Versuch! Schon beim ersten Mal war ich ganz froh, dass sich das Ganze nicht direkt vor meiner Haustüre abgespielt hat. Und nachdem ich hier im Blog viele Erzählungen gelesen hatte, war mir klar, dass ich für den zweiten Versuch ebenfalls einen Ort finden musste, der ein wenig weiter von meinem Zuhause entfernt war.

Durch Corona war die Auswahl an Orten natürlich etwas beschränkter als sonst. Dann kam mir ein Museum in den Sinn, welches ich im vergangenen Jahr mit der Schule besucht hatte. Es ist recht groß und damals war eher wenig los. Und: Es hatte aktuell geöffnet, trotz Corona. Und so blöd das auch klingt: Durch die Maskenpflicht fühlte ich mich gleich ein wenig anonymer!

Nun begann ich den Trip zu planen. Eine knappe Stunde würde ich unterwegs sein. Zuerst mit dem Zug und dann bei Bedarf noch mit der Straßenbahn, wobei ich letzteres auch gegen einen kleinen Fußmarsch ersetzen könnte. Mir war aber auch klar, dass ich erstmal mit Unterwäsche starten wollte. Und ja, das Kleid konnte man auch perfekt ohne BH anziehen. Wie ich bereits schrieb, habe ich ja nicht die kleinste Oberweite, es wippt dann alles eben etwas mehr.

Der große Tag war gekommen. Ich war schon relativ früh wach und belagerte für eine gute Stunde das Badezimmer. Dazu gehört natürlich auch die Rasur des Intimbereichs, wobei ich einen Streifen stehen ließ. Nun zog ich einen Slip, BH und ja, auch eine Strumpfhose an, weil meine Mama noch Zuhause war. Sie durfte auf keinen Fall sehen, dass ich das Kleid ohne Strumpfhose anhaben würde. Noch als Randnotiz: Um etwas mehr nach nerdiger Studentin auszusehen, machte ich mir einen Pferdeschwanz und zog eine Brille an. Nun sollte es aber losgehen. Ich entschied mich für Sneakers. Dazu noch meine Handtasche.

Was mich schon nach wenigen Minuten störte, war die Strumpfhose. Es war einfach schon viel zu warm. Ich hätte sie am liebsten schon auf dem Weg zum Bahnhof ausgezogen. Ich beschloss diese eventuell auf dem Bahnhofs-WC auszuziehen. Doch es sollte alles anders kommen! Denn kaum hatte ich den Bahnhof erreicht, musste ich feststellen, dass Corona bedingt, die WCs nicht offen waren! Ich musste nun wohl oder übel warten, bis ich im Museum angekommen war.

Immerhin kam der Zug pünktlich und im Zug selbst war so gut wie nichts los. Dank Maske fühlte ich mich irgendwie gleich viel wohler, vor allem bei meinem heutigen Vorhaben. Und die Strumpfhose nervte nach wie vor. Ob ich sie hier im Zug schon ausziehen sollte? Natürlich wäre das ultrapeinlich, wenn mich dabei jemand erwischen würde. Ich verwarf den Gedanken vorerst wieder und versuchte die Fahrt zu genießen.

Beim nächsten Halt wunderte ich mich echt, denn es stieg wieder niemand in das Abteil in dem ich saß. Zugegeben, es war ein Doppelstockwagen (ich glaube so nennt sich das) und ich saß oben. Ich begann mich vorsichtig umzuschauen, ging ein paar Schritte durch das Abteil. Ich war wirklich alleine. Sollte ich es etwa doch wagen, die Strumpfhose hier schon auszuziehen? Immerhin lagen noch knapp 45 Minuten Zugfahrt vor mir.

Ich setzte mich wieder hin. Schaute mich nach Kameras um. Das wäre sonst ebenfalls peinlich, wenn mir im Nachhinein auffallen würde, das mich eine Kamera beobachtet hätte. Nichts zu sehen. Okay. Ich wollte es durchziehen! Erneut schaute ich mich um, und zog vorsichtig meine Sneakers aus. Wieder schaute ich mich um. Es war nach wie vor alles ruhig. Bis zum nächsten Halt waren es auch noch ein paar Minuten hin.

Langsam wanderten meine Hände unter das Kleid. Noch einmal blickte ich mich um. Und ehe ich mich versah, begann ich die Strumpfhose herunterzuziehen. Oh Gott, Moment! Warum auch immer, zog ich Strumpfhose samt Slip nach unten!!! War es die Lust die mich dies machen ließ? Schnell streifte ich beides über meine Füße und versteckte sowohl die Strumpfhose als auch den Slip an meiner Seite.

Oh mein Gott, warum habe ich denn jetzt schon den Slip ausgezogen? Ich war von mir selbst überrascht. Aber irgendwie machte mich dieses luftige Gefühl zwischen meinen Beinen total geil! Und so zog ich meine Sneakers wieder an und verstaute meinen Slip in der Handtasche. Für die Strumpfhose würde aber kein Platz mehr sein, vor allem falls der BH ebenfalls noch weichen musste. Die Strumpfhose stopfte ich daher in den Mülleimer im Zug. Und keine Angst, meine Mama würde auf der Arbeit sein, wenn ich am Nachmittag/Abend wieder nach Hause kommen würde.

Mittlerweile stoppte der Zug am nächsten Halt. Und wieder stieg niemand ein. Mittlerweile genoss ich das luftige Gefühl noch viel mehr und hatte die Beine auch nicht mehr fest geschlossen. Allerdings geisterte nun ein weiterer Gedanke durch meinen Kopf: Sollte ich den BH etwa auch schon ausziehen? Wobei das schon ziemlich gewagt wäre. Dabei erwischt zu werden, wäre dann an Peinlichkeit nicht mehr zu übertreffen, weil man ja “alles” sehen würde.

Noch erschien mir dieser Gedanke total absurd. Ich versuchte mich wieder auf die Fahrt zu konzentrieren, auf andere Gedanken zu kommen. Keine zwei Minuten später begann ich mich erneut umzuschauen! Jetzt oder nie!!!

Ich streifte schnell die Träger von meinem Kleid nach unten. Dann streifte ich das Kleid komplett über meinen Brüste. Mit total zittrigen Händen öffnete ich meinen BH und streifte ihn ab. Für bestimmt 10 Sekunden saß ich komplett oben ohne im Zug!!! Mein Puls war nicht mehr messbar. Schnell zog ich das Kleid wieder über meine Brüste, dann rückte ich die Träger zurecht. Und ehe ich mich versah, war auch der BH in meiner Handtasche verschwunden. “Jetzt bist Du total durchgeknallt!”, ging es mir durch den Kopf!

Ich zitterte am ganzen Körper und versuchte ganz langsam ein- und auszuatmen. In knapp 15 Minuten wird der Zug am Ziel ankommen. Bis dahin sollte ich mich wieder einigermaßen gefangen haben. Mal davon abgesehen, dass die Aktion einfach nur total durchgeknallt war, saß ich jetzt nur noch im kurzen, luftigen Kleid am Körper (+Sneakers) im Zug.

Die 15 Minuten vergingen schneller als mir lieb war. Ein klein wenig hatte ich mich zwar beruhigt, aber mein Herz pochte noch immer. Der Zug wurde bereits langsamer, ich stand auf und ging Richtung Türe. Dabei hatte ich komplett vergessen, dass ich ja eine Treppe im Zug nach unten gehen musste. Gut, noch stand dort niemand. Aber genau in dem Moment als ich die Treppe nach unten ging, kam jemand aus dem unteren Abteilung Richtung Türe und schaute natürlich (zufällig?) zu mir hoch, wie ich gerade die Treppe nach unten ging. Oh mein Gott, ob er einen Blick erhaschen konnte? Wirklich sicher war ich mir nicht.

Endlich kam der Zug zum stehen und glücklicherweise war der Typ recht schnell verschwunden. Daher hoffte ich, dass er keinen Blick erhaschen konnte. Mir war auf jeden Fall klar, dass ich die 15 Minuten zum Museum zu Fuß zurücklegen wollte. So konnte ich mich auch etwas an das luftige Gefühl gewöhnen. Der Weg zum Museum führte fast nur durch die Stadt. Es fühlte sich schon komisch an. Ich hatte das Gefühl total vergessen oder verdrängt. Wie es auch andere schon geschrieben haben, denkt man die ganze Zeit, jeder um einen herum wüsste, dass man komplett nackt unterm Kleid ist!

Endlich hatte ich das Museum erreicht. Und wie erwartet, hielten sich die Besucherzahlen in Grenzen. Und so schlenderte ich in aller Seelenruhe los. Hier und da stellte ich mich ganz wissbegierig vor ausgestellte Sachen. Im Großen und Ganzen verlief der Besuch des Museums sehr ruhig. Ein kleiner Fauxpas ist mir aber dennoch passiert. An einer Stelle im Museum, kann man über einen großen Bereich von weiter oben herunterblicken. Ich fand die Aussicht so toll und musste ein Foto mit meinem Smartphone machen.

Dabei vergaß ich für einen Moment total, dass ich nichts unter meinem Kleid anhatte und unter mir die ein oder andere Person durchlief. Gerade als ich es im Augenwinkel wahrnahm, bemerkte ich auch, dass eine junge Frau genau in diesem Moment zu mir nach oben schaute. Total erschrocken, ging ich sofort ein paar Schritte zurück. Shit, ich würde echt Geld verwetten, dass die junge Frau etwas erkennen konnte. Ich musste echt ein wenig vorsichtiger sein!

Immerhin verlief der restliche Besuch ohne weitere Zwischenfälle. Und ja, das Gefühl war einfach irre! Es war der totale Wahnsinn! Manchmal kam es mir echt so vor, als würde ich komplett nackt durch das Museum laufen. Was ich zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht wusste, das mir die größte Herausforderung noch bevor stand! Mittlerweile waren fast vier Stunden vergangen und ich beschloss mich langsam auf den Rückweg zu machen.

Glücklicherweise war noch genug Zeit bis mein Zug abfahren sollte. Und so gönnte ich mir in der Stadt noch zwei Kugeln Eis in einer Waffel. Gerade als ich weiterlief und mein Eis genoss, bemerkte ich, dass ein leichter Wind aufkam und der Himmel sich etwas verdunkelte. Oh nein, jetzt bloß kein Sturm! Ich begann mein Eis etwas schneller zu essen und auch mein Tempo Richtung Bahnhof zu erhöhen. 

Und ja, dann erwischte mich doch eine Windböe, glücklicherweise in einer Seitengasse, wo mich hoffentlich niemand gesehen hatte. Denn: Ich bemerkte nur, dass das unter Ende des Kleids auf einmal in Höhe meines Busen war!!! Wäre da nicht das Eis in meiner einen Hand gewesen, hätte ich vielleicht noch schnell genug reagieren können. Aber so war es dann passiert: Sowohl mein Po als auch meine Rose waren komplett entblößt! Ich muss ganz ehrlich sein, dass ich damit nicht gerechnet hatte! Und ja, es gibt auch luftige Kleider die anders geschnitten sind und nicht derart hochwehen können. Dies sollte mir für die Zukunft eine Lehre sein! Ich hatte bestimmt einen knallroten Kopf bekommen!

Zum Glück waren es nur noch wenige Meter bis zum Bahnhof und den Rest vom Eis hatte ich in die Mülltonne geworfen. Somit hatte ich jetzt beide Hände frei, um mein Kleid festzuhalten. Das sah zwar unglaublich albern aus, aber die einzige Dame an dem Nachmittag war ich nicht. In so einer Situation fragt man sich natürlich schon, ob ich die Einzige war, die keine Unterwäsche an hatte.

Ich war richtig froh, als ich in meinem Zug saß und draußen das Unwetter sah, welches vorüber zog. Der Zug war zwar etwas voller, aber immerhin erwischte ich einen guten Sitzplatz, wo es mir tatsächlich gelang, schnell den Slip wieder anzuziehen. Den BH zog ich aber nicht wieder an. Da mich Zuhause glücklicherweise niemand erwartete, passte es. Dennoch sollte ich zukünftig bessere Vorbereitungen treffen!

Auf jeden Fall plane ich schon das nächste Abenteuer!

Anna

Anna

Ich heiße Anna, bin 17 Jahre alt :)

14 Gedanken zu „Das zweite Mal“

  1. Hey Anna,
    schön, von dir hier eine zweite Story zu lesen — und überhaupt schön, deine Berichte zu lesen. Wie auch die anderen hier, schreibst du alles so, dass man es gut nachvollziehen und sich alles gut vorstellen kann. Mit Details und Lebhaftigkeit. Wenn man beim Lesen neidisch wird, biologisch nicht die richtigen Anlagen zu haben, das auch selbst ausprobieren zu können, dann ist es wohl sehr gut geschrieben! 🙂
    Der Besuch im Museum kommt in deinem Bericht etwas kurz, aber die Zugfahrt scheint ja sowieso viel interessanter gewesen zu sein! 😉
    Und übrigens, soweit ich das selber vom Zugfahren kenne, kann man, auch wenn bei den Doppelstockzügen zwei Personen gleichzeitig von oben und unten zur Mittelplattform gehen, nicht unter das Kleid der von oben Kommenden gucken. Aber nicht dass ich da je drauf geachtet hätte… ?
    Ich bin schon sehr gespannt auf deine nächsten Erlebnisse, für die du die warmen Tage derzeit vielleicht noch ganz gut nutzen kannst!
    Liebe Grüße
    Julien

  2. Hallo Anna!

    Freut mich das du anscheinend gefallen am ohne Höschen gefunden hast???

    Ja Anna das ist wieder eine sehr schöne Erzählung von dir hoffe es werden noch sehr viele dieser geilen Momente hier von dir zu Lesen sein????????

    Schließe mich meinem vor Schreiber an bis ins Museum also dein Erlebnis im Zug war schön und Detailliert Beschrieben nur dein Eigentliches Erlebnis im Museum kam leider etwas zu kurz!!

    Sag mal Erlich Anna was glaubst du würde Passieren wenn deine Mama von deinem neuen Fetisch wüsste??

    Was würde sie dazu sagen??

    Glaubst du sie würde mit machen oder dir ganz einfach auf Hausarest geben??

    Auf alle Fälle geile Grüße an dich Anna in diesem Sinne Hammer 75

    1. Aber Hammer, das mit meiner Mama überlese ich jetzt mal…
      Wie auch Julien geantwortet, war es im Museum ruhiger als gedacht und auf alle Details darf ich noch nicht eingehen. Nächstes Jahr dann 😛

    2. Sehr schöne Geschichte 🙂
      Ich hab da auch noch eine Idee. Wie wäre es wenn du dir ein schönes Sommerkleid ohne Unterwäsche anziehst und dann irgendwo auf einen großen Regenschauer wartest sodass dein Kleid richtig durchnässt würde. Wäre das etwas für dich ? Mit der Kleidwahl kannst du dann ja frei entscheiden inwieweit man evtl etwas sieht..

  3. Her Anna,
    das war wieder eine tolle Geschichte;).
    Hast du schon eine Idee wo deine nächste Erfahrung dich hinführt?
    Wann hast du den Geburtstag?

    Lg

      1. Mein Tipp an dich, Anna:

        Lese alle Stories und die Kommentare. Da findest du jede Menge Ideen.
        Mit deren Umsetzung wärst du locker zwei Jahre beschäftigt.

        LG

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