Nackt unterm Sarong

Eine Erzählung aus diesem Blog, hat sich besonders bei mir eingebrannt: Stefanies Erzählung wie sie nackt unter einem Pareo war. Pareo, Sarong oder auch Strandtuch. Es gibt viele Namen, viele Größen und viele Techniken so ein Stück Stoff zu tragen. Und ja, diese Strandtücher sind meist recht dünn. Meist trägt man sie z.B. über einem Bikini am Strand. Der Gedanke daran, nichts unter solch einem dünnen Stoff zu tragen, machte mich wuschig ohne Ende!

Vergangenes Jahr wollte ich dann das Vorhaben in die Tat umsetzen. Ich fand auch relativ schnell, einen hübschen Pareo. Und nachdem ich vor dem Spiegel etwas übte, fand ich eine interessante Wickeltechnik. Ähnlich wie auf dem Bild, so dass man theoretisch von der Seite einen Blick erhaschen konnte. Alleine der Anblick im Spiegel ließ mein Puls in die Höhe schießen. Nur ein gebundenes Tuch ist eben doch etwas anderes als ein Rock oder ein Kleid.

Nun musste ich natürlich noch einen passenden Ort finden, wo ich das ganze umsetzen konnte. Das örtliche Schwimmbad kam überhaupt nicht in Frage, die Gefahr bekannte Leute zu treffen, war viel zu groß. Dann entdeckte ich einen Badesee ganz in der Nähe. Nennt mich verrückt, aber ich fuhr an einem eher verregneten Samstag an den Badesee und schaute mir das genauer an. In Gedanken spielte ich durch, wie es ablaufen könnte.

So benötigte ich ca. 5 bis 15 Minuten vom Parkplatz bis zum eigentlichen Strand des Badesees (je nachdem wo man sich niederließ). Als ich wieder zurück zum Parkplatz lief, versuchte ich mir vorzustellen, nur den Pareo und ein Bikinioberteil anzuhaben. Der Gedanke ließ mich fast explodieren. Aber das Vorhaben war doch ziemlich riskant. Zudem führten die letzten einhundert Meter noch an einer Straße entlang.

Im Auto angekommen, gingen mir tausende von Gedanken durch den Kopf. Was würde passieren, wenn ich irgendwo mit dem Pareo hängen bleiben würde, oder irgendein Witzbold daran ziehen würde, das wäre eine Katastrophe! Ich war ehrlich gesagt ziemlich entmutigt und wollte das Projekt auf Eis legen. Bis die ersten heißen Sommertage kamen!

Ich war zwar noch nicht sicher, ob ich es wirklich durchziehen würde, aber ich wollte auf jeden Fall den Badesee testen. Und so entschied ich mich an einem Samstagvormittag zum Badesee zu fahren. Auf der Hinfahrt mit meinem Auto hatte ich einen ein Top über meinem Bikinioberteil, den Pareo über meinem Bikiniunterteil und Sneakers an. Und obwohl ich recht früh dran war, waren schon einige Leute vor Ort. Ich fand ein hübsches Plätzchen und die erste Abkühlung im See war mehr als erfrischend!

Als es dann 15 Uhr war, beschloss ich mich langsam auf den Weg zu machen. Und nein, ich traute mich nicht! Ich zog mein Top an und wickelte den Pareo um meine Hüfte, darunter hatte ich den Bikini an. Und nach den ersten paar Meter Richtung Auto, kamen die enttäuschenden Gedanken. Das konnte es nun wirklich nicht sein! Das Bikiniunterteil musste weg!

Da ich so enttäuscht und auch wütend auf mich war, schalteten sich wohl Teile meines Gehirns komplett aus. Und so schaute ich mich nur einmal kurz um, und als ich gerade niemand auf dem Weg am See erblicken konnte, gleitete mein Bikiniunterteil auch schon zu Boden. Schnell nahm ich es und packte es in meine Badetasche. Dann rückte ich den Pareo wieder etwas zurecht und ging weiter. Oh Gott! Ich tu es gerade wirklich! Weniger Stoff ging wohl wirklich nicht mehr, es fühlte sich atemberaubend verboten an!

Es lagen noch gute zehn Minuten Fußweg vor mir. Ich war total erregt und dennoch auch irgendwie gelassen. Ich genoss das luftige Gefühl an meiner Honigblüte. Bis dann die erste Familie mit Kinder auf mich zukam. Der Puls stieg schlagartig an! Vor allem als dann eines der Kinder mit einem aufblasbaren Schwimmring welcher aussah wie ein Einhorn an mir vorbei streifte. Geistesgegenwärtig hielt ich sofort meinen Pareo fest. Glücklicherweise passierte nichts.

Uff, das war knapp! Mein Pulsschlag war wohl immer noch nicht messbar. War es doch keine so gute Idee? Wobei die Feuchtigkeit meiner Honigblüte eine andere Sprache sprach. Weit war es nicht mehr bis zum Parkplatz. Als dann eine Gruppe Jungs an mir vorbeilief ging mein Pulsschlag wieder deutlich nach oben. Vor allem weil einer von ihnen, als die Gruppe an mir schon vorbei war zu den anderen rief: “Habt ihr das grad gesehen?”. Glücklicherweise drehten sie nicht um. Ob der eine einen Blick erhaschen konnte? Ich war total verunsichert.

Mittlerweile hatte ich endlich den Parkplatz erreicht und packte meine Badetasche in den Kofferraum, als plötzlich eine Stimme hinter mir sagte: “Hallo Jessica, sie auch hier?”. Etwas erschrocken drehte ich mich um. Vor mir stand mein Klassenlehrer aus der weiterführenden Schule. Er war zwar schon knapp über 50, aber es machte den Eindruck, dass ihm mein Outfit gefiel. Es folgte ein kurzer Smalltalk. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie froh ich war, als ich endlich im Auto saß.

Wow, das waren jetzt knappe 15 Minuten Adrenalinkick. Und trotz allem war es richtig geil. So geil, dass ich auf der Heimfahrt das Bikiniunterteil in der Badetasche ließ und meine Finger immer mal wieder zu meiner Honigblüte wanderte. Zuhause angekommen erwartete mich dann nicht nur ein Höhepunkt!

Eure Jess

(Bildquelle: © Depositphotos/netfalls)

Jess

Jess

Ich heiße Jessica, aber meine Freunde nennen mich Jess. Werde dieses Jahr 19 =)

12 thoughts to “Nackt unterm Sarong”

  1. Hi Jess,

    Sehr schöne Geschichte von dir schade das ich nicht ich nicht der Klassenlehrer war der dich so am Auto gesehen hat und was meinst du ob er es Bemerkt hat das du Blank unter deinem Pareo WARST??

    Aber sag mal wieviel hätte es dir den Ausgemacht wenn er deine Honigblüte wie du sie Beschreibst gesehen hätte und er dich vielleicht sogar darauf angesprochen hätte??

    Dein Fahrersitz war doch ganz bestimmt Klatsch Nass als du zuhause aus dem Auto Ausgestiegen bist Schade um jeden Tropfen von deinem Honig :o)

    Liebe Grüße Hammer75

          1. He Jess!

            Was Glaubst du was wäre Passiert wenn du ganz aus Versehen dein Pareo hättest Fallen lassen und er hätte jetzt deine völlig Blanke ungeschützte Honigblüte zu Gesicht bekommen??

            Wie weit wärst du denn gegangen??

            Würdest du dich denn auch mal Trauen ganz unten Ohne zu laufen so das du auch mal dabei gesehen wirst??

            Wäre das überhaupt eine Option für dich??

            Grüße Hammer75

  2. Hi Jess

    finde ich großartig dass du das durchgezogen hast. Ich habe schon mal einer Bloggerin vorgeschlagen das zu machen da ich vermutet habe, der Kick ist hier noch stärker.

    Ist halt noch mal dünner und riskanter, Einblicke zu geben.
    Ich hätte da allerdings noch eine Idee.

    LG Flo

      1. Es wären sogar drei. Und ein Bikini zum Binden wäre nötig.

        Hättest du den Mut, eventuell jemanden wissen zu lassen, dass du nichts drunter trägst? Dann habe ich folgende Idee. Du fährst an einen Badesee mit Bikini zum Binden. Wenn du nach Hause willst, ziehst du erst ein Top an und bindest einen Sarong um. Dann löst du die Schleifen vom Bikini und ziehst diesen aus.

        Das kannst du so auffällig oder unauffällig machen wie du willst. Der Vorteil eines Bindebikinis besteht darin, du musst ihn nicht die Beine entlang ausziehen, sondern kannst ihn auch seitlich durch den Schlitz des umgebundenen Sarongs ziehen.

      2. Die zweite Idee wäte folgende. Ich habe mal gesehen, dass es große Tüchet gibt, die man sich wie ein Kleid umwickelt.

        Wäre das was für dich, mal so was zu tragen?

        Dritte Idee, im Sarong und Top ohne Untetwäsche spazieren gehen. Ich empfehle einen abgelegenen Weg, wo kaum jemand entgegen kommt.

        1. Den Bindebikini kann ich dir sehr empfehlen. Er lässt sich wesentlich unauffälliger ausziehen als ein normaler Bikini. Sagen wir, du bist an einem Ufer an einem Badesee, außer dir nur ein paar andere Leute, die links von dir sitzen.

          Wenn du jetzt den Sarong so umbindest, dass der Schlitz rechts sitzt, wie auf dem Foto oben, und du ziehst das Höschen aus, verdeckst du mit deinem Körper die Sicht auf das, was du machst. Besorge dir einen und übe zuhause ein bisschen, damit du den Dreh raus hast.

          Und wenn du mal mutiger bist, mach es so dass es jemand mitkriegt. Aber in jedem Fall hast du den Vorteil, dass es schneller geht, als wenn du das Höschen die Beine herab ziehen musst.

          Und berichte mal darüber, wie du´s gemacht hast und ob es geklappt hat. 🙂

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