Das Sommerfest

Bildquelle: © Depositphotos/brickrena
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Ich hatte ja versprochen zu erzählen, wie damals alles weiterging. Neben meiner Punk Seite, gab es natürlich auch noch die brave Tochter welche die Familie stolz machen sollte. So war ich schon seit meinem achten Lebensjahr in einem Musikverein und spielte Klarinette. So richtig traditionell eben. Während wir in den kühleren Monaten im Jahr immer in Tracht auftraten, durfte es im Sommer etwas schlichter sein. Für die Mädels hieß dies, ein hübsches schwarzes Kleid. Die Jungs mussten sich in schwarze Hosen zwängen, da hatten es wir Mädels natürlich deutlich besser.

Gerade zu der Zeit als ich meine ersten „unten ohne“ Versuche machte, stand auch ein Auftritt unseres Musikvereines im Nachbardorf an, genauer gesagt beim Sommerfest. Mir kam zuerst überhaupt nicht in den Sinn, gleich ohne Slip unterm Kleid auf das Sommerfest zu gehen. Alleine das Lampenfieber sorgte bei mir schon für genug Nervosität, der Gedanke dann noch ohne Slip unter dem engen, kurzen Kleid auf der Bühne zu sein, kam für mich überhaupt nicht in Frage. Und das Lampenfieber war sehr groß, ich mochte solch Auftritte überhaupt nicht. Im Publikum saßen Familie, Freunde, Klassenkameraden und Nachbarn.

Der Auftritt stand kurz bevor und wie dies bei Nervosität gerne der Fall ist, machte sich dann auch noch meine Blase bemerkbar. Schnell huschte ich noch einmal auf die Toilette. Mein Slip war schon total durchgeschwitzt und ich bekam diesen kaum heruntergezogen. Gerade als ich mich erleichtert hatte, hörte ich auch schon von draußen, wie unser Musikverein angekündigt wurde. Schnell versuchte ich meinen verschwitzten Slip wieder nach oben zu ziehen, was mir aber in der Aufregung alles andere als leichtfiel. Ich fluchte innerlich und war dann so genervt, dass ich den Slip in meine Handtasche knüllte. Schnell noch die Hände gewaschen und schnurstracks in Richtung Bühne. Ohne Slip unterm Kleid!

Wie bescheuert diese Aktion war, wurde mir erst bewusst, als ich mit meinen Kollegen aus dem Musikverein auf der Bühne stand und die vielen Leute im Publikum sah. Oh mein Gott! Nicht das die Aufregung vor dem Auftritt schon groß genug wäre, spürte ich jetzt auch noch ein Lüftchen an meiner blankrasierten Perle. Für einen kurzen Moment dachte ich wirklich, ich stehe komplett nackt auf der Bühne. Ich versuchte tief durchzuatmen und mich auf den Auftritt zu konzentrieren. Doch dann kam auch schon der nächste Schreck!

„Pia, Du sitzt gleich hier vorne!“, hörte ich es auf einmal hinter mir. Unsere Musiklehrerin teilte uns die Plätze zu. Und klar, die Mädels durften vorne auf Stühlen sitzen, während die Jungs hinter uns standen. Ihr habt ganz richtig gelesen, ich saß ganz vorne mit sieben anderen Mädels. Und da die Bühne natürlich etwas erhöht war, musste man jetzt erst recht darauf aufpassen, wie man sich hinsetzte, um zu vermeiden, dass das halbe Dorf einem unters Kleid schauen konnte.

Unser Auftritt begann und mein Puls war wohl nicht mehr messbar. Immerhin schaffte ich es, einen Ton aus der Klarinette zu bekommen und dabei noch darauf zu achten, meine Beine geschlossen zu halten. Wir standen jetzt im Mittelpunkt. Hunderte Augen auf uns gerichtet, immer wieder Kamerablitze und Camcorder. Dann war das erste Stück rum, die Menge applaudierte. Ich atmete wieder ganz langsam ein und wieder aus. Mich musste echt der Teufel geritten haben, den Slip auszuziehen.

Nun folgten noch zwei weitere Stücke welche wir vortrugen. Auch diese überstand ich und leistete mir so gut wie keine Fehler. Doch dann folgte etwas, womit keiner von uns gerechnet hatte. Hierzu muss ich noch sagen, dass wir uns mit dem Musikverein aus dem Nachbardorf immer wieder Duelle liefern, sei es bei Wettkämpfen oder einfach nur mit Späßen. Und so dachte ich im ersten Moment an nichts Böses, als wir aufgefordert wurden die Musikinstrumente beiseite zu legen, da noch eine Überraschung auf uns warten würde.

Gerade hatten alle Ihre Musikinstrumente verstaut, traf mich auch schon ein Strahl mit eiskaltem Wasser. Der andere Musikverein stand mit Wasserpistolen da und hatte sichtlich Spaß dabei uns zu bespritzen. Ich erschrak derart, dass ich einfach nur aufsprang und dabei nicht wirklich darauf achtete meine Beine geschlossen zu halten. Sicher bin ich mir zwar nicht, aber ich könnte wetten, dass der ein oder andere einen Blick auf meine Perle werfen konnte, wenn auch nur ganz kurz. Ich bekam einen knallroten Kopf und flüchtete mit den anderen von der Bühne!

Ich war total sauer, mehr auf mich als auf den anderen Musikverein. Immerhin nutzte ich diese Situation aus, spielte die beleidigte Leberwurst und ging umgehend nach Hause. Dort angekommen gab es erstmal eine Dusche, dann schlüpfte ich in ein längeres T-Shirt und schloss mich in meinem Zimmer ein. Erst als ich auf dem Bett lag, mich einigermaßen beruhigt hatte, fand ich die Situation im Nachhinein ganz erregend, auch wenn es doch irgendwie peinlich geendet hatte.

Für die Zukunft plante ich, dass die brave Pia brav bleiben sollte und die Punk Pia auch gerne mal was riskieren darf und provozieren sollte!

Pia ^-^

Pia

Hi! Mein Name ist Pia, ich liebe es mit meiner Zeigefreudigkeit zu provozieren. Ich liebe außerdem den Punkstyle! Bin 23 Jahre alt.

9 Gedanken zu „Das Sommerfest“

  1. Hallo pia,
    Seit langen lese ich hier mal wieder was und ich muss erlich zugeben das es eine sehr schöne Geschichte war. Weiter so. Hattest du dich dann noch befriedigt?

  2. nicht schlecht 😉
    freut mich hier wieder mal was zu lesen. Nette Geschichte! Ich werde künftig den Musikverein in meiner Gemeinde besser beobachten 😉

  3. Hallo Pia,
    dein Bericht liest sich spitze. Ob in der Eile wirklich jemand Deine Perle gesehen hat, ist sehr unwahrscheinlich zumal ja allle mit der Hoffnung der Stoff wird dann durchsichtig auf die Stellen schauen auf denen der Wasserstrahl trift. Trotzdem, sicherlich ist es nochmals ein anderer Nervenkitzel, wenn du mal im Sommer als braves Töchterchen bei einer Familienfeier dann unter einen etwas längeren vielleicht eher Knielangen Rock oder Kleid unten ohne unterwegs bist. Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß bei deinen Hobby.
    Meine Frau war auch schon das ein oder andere mal im Sommer bei Familienfeiern unter etwas mehr als knielangen Röcken slipless unterwegs oder hat dann erst dort bei den Feierlichkeiten auf der Toilette sich des Slips entledigt.
    Gruß Karl

    1. Hallöchen nochmals,
      mir fällt noch was zu den nun kommenden Tagen ein. Man kann bei Weihnachtsfeiern oder Silvester ausserhalb der Familie und wenn man nicht ständig vor die Tür geht mit Stiefeln, Halterlosen und Leg Warmer slipless unter einen dickeren Knielangen Rock unterwegs sein.
      Gruß Karl

  4. Das kann ich mir vorstellen, dass das ein aufrregendes Erlebnis war. Ich war viele Jahre selbst aktiv im Musikverein aber bei uns trugen alle Mädels Hosen gerade aus dem Grund weil sie überwiegend vorn in der ersten Reihe saßen. Aber auf den Musikfesten konnte man schon den ein oder anderen Blick erhaschen.
    Mach weiter so und genieße den Nervenkitzel.

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