Mein ganz spezielles Oktoberfesterlebnis

Bildquelle: © Depositphotos/Sehenswerk
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Nun war es endlich soweit: Mein erster Besuch auf dem Oktoberfest stand bevor. Und dieser ganz unverhofft, denn zwei Tage bevor es los ging, hatte ich eigentlich gar nicht damit gerechnet zu diesem Vergnügen zu kommen, als mich ganz überraschend eine gute Arbeitskollegin fragte, ob ich nicht mit ihr und ihren zwei Freundinnen mit auf die Wiesn möchte. Sie hatten mit vier Leuten geplant und auch entsprechend schon Hotel und Festzeltreservierungen gebucht und da eine ihrer Freundinnen kurzfristig erkrankte, durfte ich nun für sie einspringen. Man, war ich happy!

Ich wollte schon immer mal auf die Wiesn, nur hat sich bisher leider noch keine Gelegenheit dafür ergeben. Ein Problem stand mir nun jedoch bevor: Was ziehe ich an? Ein Dirndl besaß ich nicht, trotzdem wollte ich mit dem Outfit meiner Mädels mithalten können! Und als ich meine Kollegin fragte was sie denn so anziehen würde, entgegnete sie: „Wir gehen natürlich alle standesgemäß im Dirndl…“

Ach herrje! Nun hieß es noch schnell ein Dirndl zu besorgen, in zwei Tagen sollte es ja schon losgehen. Das erwies sich zunächst als nicht so einfach, aber nach gefühlt 20 Geschäften fand ich nun endlich das passende Teil. Zum wadenlangen Rock gesellten sich ein passender, relativ dicker Unterrock, eine peppige Schürze sowie ein recht traditionell besticktes Mieder. Das konnte sich schon sehen lassen und wie sich später herausstellte, brauchte ich mich damit vor meinen Mädels nicht zu verstecken.

Als wir nun in München im Hotel angekommen waren, sollte es soweit sein: Das Anziehen des neuen Dirndls stand bevor und damit auch die Frage aller Fragen: Was ziehe ich drunter? Die Auswahl bestand zwischen klassischer, hautfarbener Strumpfhose mit Höschen, halterlosen Strümpfen mit Höschen, halterlosen Strümpfen ohne Höschen, nur Höschen, oder aber gar nichts von allem! Nach langem Überlegen entschied ich mich für die schon etwas mutigere Variante mit den halterlosen Strümpfen ohne Höschen. Dadurch, dass das Dirndl doch relativ lang war und der Unterrock recht dick, schien mir das Risiko relativ gering, dass irgendjemand davon Wind bekommen könnte wenn ich mich nicht allzu dämlich anstellen würde. Das sollte sich jedoch später als Trugschluss herausstellen.

Auf der Wiesn angekommen war ich zunächst einmal völlig überwältigt: Ein Wahnsinn was hier los war! So viele Menschenmassen, das hatte ich in dieser Form noch nicht erlebt. Und ein Mädel war schicker gekleidet als das andere. Ob hier welche von denen untenrum wohl auch so luftig gekleidet sind wie ich? Und überhaupt, wie mag es wohl bei meinen drei Mädels untenrum aussehen? Alle drei hatten keine Strumpfhose an, aber dass sie untenrum „blank“ waren, konnte ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Erstmal ging es ab ins Festzelt, wo die erste Maß nicht lange auf sich warten ließ. Alles war total überfüllt aber die Stimmung trotzdem prächtig. Wir feierten ausgelassen, tranken, schunkelten und ich mit meinem luftigen Dirndl mittendrin, fühlte mich einfach pudelwohl. Der Gedanke, wenn die Leute hier nur wüssten, wie es unter meinem Dirndl aussieht, erregte mich zudem ungemein. Nachdem wir unsere zweite Maß etwa zu drei Vierteln leer getrunken hatten und entsprechend schon leicht angeheitert waren, beschlossen wir, das Festzelt zu verlassen und die anderen Stände auf dem Oktoberfest zu erkunden.

Dabei wollte ich unbedingt vermeiden, dass die Mädels auf die Idee kommen, mich in irgendein Fahrgeschäft zu ziehen, wo die Gefahr bestand, dass ich vielleicht doch etwas offenbaren könnte. Nein, das wird mir heute sicherlich nicht passieren, dachte ich. Falsch gedacht, denn als die Mädels den Vorschlag machten in den „Irrgarten“ zu gehen und ich kurzerhand zusagte, war mir nicht bewusst, was dort auf mich zukommen sollte: Lauter fiese eingebaute Luftzüge, die den Mädels den Rock hoch pusteten! Und das genau an den Stellen, an denen die Zuschauer die vor dem Fahrgeschäft standen, dem munteren Treiben in Ruhe zusehen konnten. Wenn ihr im Internet mal unter „Irrgarten Oktoberfest“ googelt, wisst ihr, wovon ich rede. Blöd nur, dass ich davon vorher nichts wusste und so tappte ich schön in die Falle!

Ich versuchte, es irgendwie zu verhindern, aber es klappte nicht: Mein Rock wehte mehrere Male in vollem Umfang nach oben und ich offenbarte so wirklich jedem (wenn auch nur ganz kurz) wie es unter meinem Dirndl aussah. Natürlich auch meinen Mädels, welche natürlich alle ein Höschen offenbarten. Das Gelächter, insbesondere bei den Mädels, war entsprechend groß und ich wäre vor Scham am liebsten im Boden versunken! Ich wusste nicht, wie ich mit der Situation umgehen sollte und versuchte meine Scham mit einem gequälten Lächeln zu überspielen, was mir überraschenderweise gut gelang.

Als wir wieder draußen waren guckten wir uns alle etwas ungläubig an und brachen dann in lautes Gelächter aus. Die Stimmung war unheimlich locker und meine unten ohne „Offenbarung“ schnell vergessen, was wohl auch daran lag, dass wir alle ziemlich angeheitert waren. „Das war doch lustig und hat Appetit auf mehr gemacht!“, entgegnete eine meiner Mädels und hielt – zu meinem Bedauern – schon nach dem nächsten Fahrgeschäft Ausschau. Und es dauerte nicht lange, da war es gefunden: Das Teufelsrad!

Natürlich wollten alle meine Mädels dort hinein, so dass es für mich unmöglich war zu kneifen. Wer das Teufelsrad nicht kennt: Hierbei handelt es sich um eine rotierende Scheibe, auf die man sich begibt und dort versucht sich im Stehen oder Sitzen zu halten während sich die Scheibe immer schneller und schneller dreht. Auch diese Attraktion war wieder umgeben von Zuschauern und als wir gemeinsam zu viert auf der Scheibe saßen und ich aufgrund der immer höher werdenden Geschwindigkeit der Scheibe zunehmend die Kontrolle über mich verlor, offenbarte ich erneut tiefste Einblicke vor den amüsierten Zuschauern!

So hatte ich mir das alles nicht vorgestellt. Von Fahrgeschäften hatte ich jetzt die Nase voll, schließlich hatte ich mich heute schon genug blamiert! Wie gut, dass wir jetzt wieder ein Bierzelt ansteuerten, da konnte ich mich wieder etwas „locker“ trinken. Und tatsächlich war mir nach der nächsten Maß so ziemlich alles egal. Ich genoss meine Freiheit unterm Dirndl noch intensiver und ob es jemand mitbekommt oder nicht, das war mir in diesem Moment völlig egal. Meine Mädels hatten mittlerweile auch einen guten Pegel erreicht und so entledigten wir uns unserer Schuhe und begannen hemmungslos auf den Tischen zu tanzen.

Ein überragendes Gefühl! Mittlerweile war es spät geworden und eine halbe Maß später war es dann an der Zeit zum Hotel aufzubrechen. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen noch auf eine After Wiesn Party zu gehen, aber dafür waren wir einfach alle zu müde. Stattdessen machten wir uns gen U-Bahn auf den Rückweg, wo uns noch einige durchaus attraktive Typen anquatschten. Einer von ihnen setzte sich in der Bahn direkt gegenüber von mir und dann passierte etwas, das ich bei mir bisher nie für möglich gehalten hätte: Aufgrund meines (zu) hohen Alkoholpegels war ich völlig hemmungslos und begann leicht meine Beine zu spreizen um dem gegenüber sitzenden Typen einen kleinen, aber feinen Einblick auf meine feuchte Spalte zu gewähren! War das wirklich ich?

Normalerweise tue ich alles dafür, damit niemand mein süßes Geheimnis mitbekommt, aber in der jetzigen Situation war genau das Gegenteil der Fall! Ich bin diesbezüglich in den letzten Jahren schon mutiger geworden, aber dass ich mich so etwas trauen würde, hätte ich bisher nie gedacht! Anhand seiner Reaktion merkte ich sofort, dass er sich diese Chance nicht hat entgehen lassen und in diesem Moment war es mir schon wieder ziemlich peinlich! Glücklicherweise mussten wir die nächste Station aussteigen, aber seinen verdutzten Blick, als ich mich von ihm verabschiedete, hättet ihr mal sehen sollen.

Von der U Bahn zum Hotel war es noch ein Fußweg von etwa 10 Minuten. Weil uns die Füße so weh taten, absolvierten wir den Weg jedoch alle barfuß. Auch hier genoss ich das unten ohne Feeling erneut in vollen Zügen. Auch wenn ich mich schon aufs Bett freute, war ich mittlerweile erregt ohne Ende und mir wurde klar, dass noch irgendetwas passieren musste. Doch wie sollte ich das anstellen?

„Wollen wir an der Hotelbar noch was zusammen trinken, fragte ich meine Mädels, in dem Wissen, dass sie vor Müdigkeit ablehnen würden, was sich zum Glück auch bestätigte.
„Gut dann trinke ich alleine noch einen Absacker“, entgegnete ich ihnen und schon waren sie im Fahrstuhl verschwunden. Mein Weg führte mich jedoch nicht zur Bar, sondern in den wenige Minuten entfernten Park, wo ich es mir auf einem einsamen Plätzchen zwischen Gras und Bäumen gemütlich machte und zärtlich begann meine extrem feuchte Spalte zum Höhepunkt zu streicheln. Es dauerte nur wenige Minuten bis ich einen Orgasmus von unbeschreiblicher Intensität erlebte. Der absolute Wahnsinn!

Nun aber schnell zurück ins Hotel, wo meine Zimmerkollegin in voller Montur im Bett lag und schon eingeschlafen war. Leise legte ich mich dazu und es dauerte nicht lange bis auch ich im Land der Träume war. Der nächste Morgen war alles andere als schön. Neben einem dicken Kater, wurde mir so langsam bewusst, wie freizügig ich mich gestern präsentiert hatte. Glücklicherweise ging es meinen Mädels nicht anders und so beließen wir es auf der Rückfahrt bei einigen spärlichen, belanglosen Unterhaltungen. Mein unten ohne Auftritt war offenkundig kein Thema bei den Mädels und nachdem ich nun mittlerweile mehrere Nächte darüber geschlafen habe, muss ich sagen, dass dieser Oktoberfestbesuch schon ein einmaliges, überaus prickelndes Erlebnis war, welches ich bei nächster Gelegenheit durchaus gerne wiederholen würde…

Eure Sigrid

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Sigrid

Hallo! Ich heiße Sigrid und bin 34 Jahre alt!

15 thoughts to “Mein ganz spezielles Oktoberfesterlebnis”

  1. Hallo Sigrid!!

    Wieder mal eine echt Tolle Geschichte von dir auf dem Oktoberfest!

    Find ich gut das du dich Inzwischen schon mal was traust!

    Sei es auch nur für ein kurzen Moment!!

    Freu mich schon auf was neues von dir Sigrid

    LG aus Hessen Lars

  2. Vielen Dank für die lieben Kommentare!
    Na mal sehen wann es die nächste Erzählung von mir gibt, ist bei der kalten Jahreszeit ja etwas schwieriger… Vielleicht hat ja jemand ne Idee was man zu dieser Jahreszeit so reizvolles machen kann…? 🙂
    LG Sigrid

  3. Hallo Sigrid,

    wie wäre es mit folgenden Ideen für die kalte Jahreszeit?
    -Kartfahren,
    -Konzerte besuchen (Vorsicht beim Crowdsurfing bei Rock- und Metalkonzerten 😉 ),
    -Schlittschuhlaufen in einer Eishalle,
    -Kinobesuch mit Sitzplatz in der letzten Reihe (Kann man ja mal mit ganz hochgezogenem Rock mitten in einer Menschenmenge dasitzen ohne dass es jemand merkt?),
    -der Besuch eines Museums mit vielen Treppen und vielleicht sogar einer Empore,.
    -Wandern, da wird einem selbst im Winter warm. 🙂

    Hoffe ich konnte dir ein paar Anregungen mit auf den Weg geben.

    LG Dany

  4. @Dany: Danke für deine schnellen Vorschläge. Kino habe ich ja schon erlebt (wahrscheinlich hast du meine Story über mein Kinoerlebnis noch nicht gelesen) aber Schlittschuhfahren ist eine durchaus reizvolle Idee. Auch wenn ich diese Disziplin nicht sonderlich gut beherrsche 🙂 LG Sigrid

  5. Das habe ich wohl. Aber dieses Versäumnis habe ich bereits nachgeholt. 🙂

    Hätte da noch eine Idee. Wie wäre es mit einem Besuch in einer Diskothek?

    LG Dany

  6. Hallo Sigrid,

    du wirst doch tatsäch mittlerweile auch immer ein Stückchen mutiger!
    Einerseits ist es der pure Genuss des einfach nur Unten-ohne-seins, andererseits gesellt sich dazu noch die Möglichkeit, etwas zu offenbaren, wie du es nennst.
    Ich kann das vollkommen nachvollziehen, denn ich würde genau so handeln und immer, wenn ich kann, versuche ich es.
    Also halte deine Leidenschaft bei!

    Ach, von diesen Luftgebläsen, die auf dem Oktoberfest eingesetzt werden, habe ich auch schon mal gehört. 🙂 Naja, man soll es wohl nicht so streng nehmen!

    Julien

  7. @Dany: Disko hab ich natürlich auch schon ausprobiert, ist natürlich immer äußerst reizvoll aber auch riskant, da darf die Kleidung nicht zu knapp ausfallen… 🙂 Vielleicht findet sich ja demnächst mal eine Gelegenheit von einem Ausgeh-Erlebnis zu berichten…
    @Julien: Danke für den netten Kommentar und daß du mich in meiner Leidenschaft bestärkst.
    Tja, mittlerweile hab ich erfahren, daß das mit den Luftgebläsen auf dem Oktoberfest wohl ziemlich bekannt ist. Hätte ich das mal eher gewusst… Naja sei´s drum 🙂

    LG Sigrid

  8. Hallo Mädels war eben mit dem auto underwegs und musste an einem Zebrastreifen Leute über die Straßen lassen als plötzlich eine frau so um die 30 hinder einer werbetafel hervor kam und auch noch über die Straße wollte mir wurde von ihrem outfitt kans warm ums herz als sie fast die andere seite erreicht hatte kam er mein herbeigesehnter Windstoß ihr geblümter leichter Rock wehte es über die pobacke fals sie etwas darunter an hatte konnte ich nicht sehen fals ja war es sehr wenig P.S. Mädels es ist heute schön windig und nicht sehr galt für alle die das Risiko lieben rein in euer outfitt und berichtet uns eure erlebnisse

  9. Hallo liebe sigrid habe noch einen Vorschlag gehe in einem super kurzen outfitt mit deinem auto tanken und an die kasse auf einer Autobahn tanke ist die warscheinlichkeit erkannt zu werden nahezu gering in einem 18 cm mini bestimmt ein geiles erlebnis eine freundin von mir machte das total nackt war super anzusehen

  10. Hallo hufi,
    18 cm Minirock vielleicht nicht gerade aber ich bin im Sommer mal nur mit einem Bigshirt (knielang), Strickjacke und Flipflops gekleidet in die (volle) Tankstelle marschiert. Prickelnd war es allemal…
    LG Sigrid

  11. Hallo sigrid währe auch gerne in der tanke gewesen für die kalte Jahreszeit finde ich die idee mit indoor cart nicht schlecht ansonsten fallen mir nur noch Museen ein

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