Karneval mit meiner besten Freundin

Sexy Bunny
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Hallo liebe Leser von Sweet Stories. Endlich ist sie wieder da, die geliebte Karnevalszeit. Zeit für eine neue Story, die ich letztes Wochenende erlebt habe, als ich mit meiner besten Freundin an Weiberfastnacht im Rheinland unterwegs war. Es war ein so aufregendes, zugleich aber auch peinliches Wochenende, dass ich es so schnell nicht vergessen werde, denn es war das Wochenende, an dem meine beste Freundin erstmals mein bisher strengstens gehütetes „unten ohne Geheimnis“ lüften sollte…

Es war bereits unser dritter Karnevalsbesuch. Präsentierte ich mich vom Outfit her bei den bisherigen Besuchen eher langweilig und zugeknöpft, so entschloss ich mich, mich diesmal etwas mutiger, sprich freizügiger zu kleiden. Während meine Freundin ein biederes Katzenkostüm trug und damit ein wenig dem gestiefelten Kater gleichkam, begab ich mich in ein schnuckeliges Hasenkostüm, welches meinen Körper lediglich bis zu den Knien bedeckte. Darunter trug ich ganz klassisch Unterwäsche und eine hautfarbene Strumpfhose, dazu zum Outfit passende Schuhe, ungefähr so wie auf dem Foto.

Wir feierten in einem riesigen Saal, wo ich schnell merkte, dass mein Hasenkostüm sehr gut ankam, während meine Freundin in ihrem Katzenoutfit doch recht maskulin wirkte. Ich meine sogar behaupten zu können, dass ich eine der Attraktionen dieses Abends war. Ohne zu übertreiben wurde ich massenhaft angebaggert, dabei entgingen mir nicht die etwas neidischen Blicke meiner Freundin. Eigentlich hatten wir uns beide vorgenommen uns nicht von Männern anbaggern zu lassen, zumal wir ja auch ziemlich schüchterne Charaktere sind, doch dieser Vorsatz weichte zunehmend bei mir auf.

Es waren schon ein paar nette Kerle dabei und nachdem ich mich zu diversen Kölsch und Cocktails einladen lies, wurde ich nach und nach lockerer, was darin gipfelte, dass ich mich frei von jeder Schüchternheit auf die Tanzfläche begab. Jetzt sollte es gefährlich werden, denn ich verlor zunehmend meine Hemmungen. In nüchternem Zustand wäre ich sicherlich nicht so weit gegangen, aber plötzlich machten sich in meinem euphorisierten Zustand auch noch unanständige Gedanken breit…

Ihr könnt euch schon vorstellen was als nächstes passierte: Ich meldete mich bei meiner Freundin für einen kurzen Toilettengang ab, wo ich jedoch etwas anderes tat: Ich befreite mich dort von Strumpfhose und Slip und lies diese kurzerhand im Papierkorb verschwinden. Auch der Gedanke, jetzt etwas an meiner (mittlerweile feuchten und erregten) Liebesknospe herumzuspielen kreiste durch meinen Kopf, jedoch verwarf ich diesen Gedanken schnell wieder, da auf den Toiletten ein reger Andrang herrschte und ich meine Freundin nicht zu lange warten lassen wollte…

Angeschwippst und frei von allen Hemmungen ging es wieder hinaus auf die Tanzfläche, wo mich meine Freundin mit einer Reaktion empfing, mit der ich nicht gerechnet hatte: „Hast du deine Strumpfhose ausgezogen?“ fragte sie mich, während ich mir verdutzt eine Antwort überlegte. Ich hatte nicht erwartet, dass ihr das so schnell auffallen würde, zumal der Saal recht dunkel war und auch sie bereits das ein oder andere Gläschen zu sich genommen hatte. „Ja, sie hatte eine Laufmasche“ entgegnete ich ihr schlagfertig und begann das Gefühl der luftigen Freiheit unter meinem Kostüm aufs Innigste zu genießen.

Es war einfach ein herrliches Gefühl, beschwippst und frei von allen Hemmungen inmitten aller Leute unten ohne über die Tanzfläche zu schweben. Natürlich achtete ich darauf, dass ich meiner Freundin gegenüber nichts offenbarte aber irgendwie wurde es mir zunehmend egal ob jemand etwas merken könnte wie es unter meinem sexy Hasenkostüm aussieht, was natürlich auch mit meinem Alkoholkunsum zusammenhing. Ich befand mich wie im Rausch und hätte diesen Moment am liebsten festgehalten aber bekanntlich ist das ja leider nicht möglich. Im Gegenteil: Es war der letzte Moment an den ich mich an diesen Abend erinnern kann. Entweder hatte ich wirklich viel zu viel getrunken oder jemand hat mir k.o. Tropfen in den Drink gemixt. Ich weiß es bis heute nicht.

Was ich aber weiß, ist dass ich den nächsten Morgen am liebsten aus meinem Leben streichen würde: Nicht, dass es mir kotzübel ging, nein. Als ich aufwachte lag ich wie Gott mich schuf nur bedeckt mit meinem Hasenkostüm und meinen Schuhen auf dem Bett und gewährte so meiner Freundin, die bereits dabei war sich fertig zu machen, einen perfekten Einblick auf meine blanke Liebesknospe und meinen Allerwertesten! Tausend Gedanken schossen mir in dem Moment durch den Kopf. Wie lange sie diesen Anblick wohl schon „genießen“ konnte war mein erster Gedanke, bevor mir bewusst wurde wie blamiert ich nun vor ihr war. Wie oft war ich mit ihr sliplos unterwegs, Shoppen oder einfach nur einen Kaffee trinken und ließ sie dabei stets in dem Glauben Unterwäsche zu tragen! All die Jahre habe ich mein Geheimnis vor ihr hüten können und nun diese mega peinliche Blamage!

„Wie lange bist du schon wach und was ist gestern Abend passiert?“ fragte ich sie mit zittriger Stimme und rot angelaufenem Gesicht. „Och, schon etwas länger… Du hast gestern etwas viel getrunken. Ich musste dich stützen sonst wärst du nicht heil ins Hotel gekommen“ erwiderte Sie mit einem leichten Grinsen. „Wirklich? Ich kann mich an nichts mehr erinnern“ stammelte ich und ringte nach Worten. „Du warst total betrunken und bist am Tresen eingenickt, da habe ich dich ins Taxi geschleppt und bin mit dir zurück ins Hotel gefahren. Aber es war trotzdem ne tolle Party und dein Outfit echt sexy und vor allem mutig. Hätte ich dir gar nicht zugetraut, so ganz ohne Unterwäsche. Machst du sowas öfter?“ fügte sie hinzu. „Nein, nein. Es war das erste mal, ich wollte es einfach mal ausprobieren. Sowas mach ich sonst nie“ versuchte ich mich zu rechtfertigen und wäre vor Scham am liebsten im Erdboden versunken.

„Ich möchte jetzt frühstücken gehen, kommst du mit?“ fragte sie mich mit einem Grinsen. „Nein mir ist noch nicht nach Frühstück, geh du mal alleine“ entgegnete ich ihr und war in dem Moment etwas erleichtert, dass sie auf dem „unten ohne“ Thema nicht weiter herumreitete. Was sie jetzt wohl über mich denkt? fragte ich mich, nachdem sie das Zimmer Richtung Frühstücksraum verlassen hatte. Natürlich war es mega peinlich aber jetzt war es eh zu spät nicht mehr rückgängig zu machen. Anstatt mich zu ärgern, kuschelte ich mich unter meine Bettdecke, ließ den Abend noch einmal Revue passieren und nutzte die Einsamkeit um mich sanft zum Höhepunkt zu streicheln.

Ich war den ganzen Morgen wuschig ohne Ende und nachdem ich ich eine erfrischende Dusche zu mir nahm entschloss ich mich nach kurzer Überlegung heute erneut auf das tragen eines Höschens zu verzichten. Trotz der peinlichen Vorgeschichte konnte ich es einfach nicht lassen und so zog ich mir ein knielanges Röckchen und darunter lediglich Halterlose Strümpfe an. Nochmal sollte meine Freundin doch wohl nichts mehr davon mitbekommen, dachte ich mir. Als sie vom Frühstück wieder zurückkam und mich in dem Outfit sah haute sie schmunzeld einen Spruch raus, der mich ins Grübeln bringen sollte: „Schickes Outfit, aber heute mit Unterwäsche, oder?“ „Natürlich“ entgegnete ich ihr schlagfertig und wurde dabei wieder rot. Während ich meine Haare machte überlegte ich kurz ob ich nicht doch lieber einen Slip anziehen sollte doch da war es schon zu spät: Hinter mir stehend zog meine Freundin ohne Hemmungen und ohne jede Vorankündigung mein Röckchen nach oben und erspähte so erneut einen Blick auf meinen blanken Hintern. „Hab ichs mir doch gedacht“ sagte sie mit einem breiten, genüsslichen Grinsen.

Mir fehlten in jeglicher Hinsicht die Worte! Ich hätte ihr nie zugetraut so weit zu gehen. Ich schämte mich und war zugleich unheimlich wütend auf sie. Sie merkte wohl, dass sie zu weit gegangen war und versuchte die Situation mit einer Entschuldigung zu retten. Doch es fiel mir schwer darüber hinwegzusehen da sie den Bogen eindeutig überspannt hatte. Schnell wechselte sie das Thema und ich versuchte mir nicht allzuviel anmerken zu lassen aber irgendwie herrschte von diesem Moment an bis zur Heimfahrt eine komische, unterkühlte Atmosphäre zwischen uns. Natürlich wird dieser Vorfall keine Auswirkung auf unsere Freundschaft haben aber ich war schon echt sauer und habe sie dies an diesem Tag auch spüren lassen.

Trotz allem war es aber ein schönes und wahrhaft unvergessliches Wochenende. Seitdem habe ich mit meiner Freundin nichts mehr unternommen und demzufolge auch nicht mehr über unser Karnevalswochenende gesprochen. Wir haben uns aber schon für nächste Woche verabredet. Mal sehen, wie sie dann reagiert… Was meint ihr?

Eure Sigrid

Sigrid

Hallo! Ich heiße Sigrid und bin 34 Jahre alt!

7 Gedanken zu „Karneval mit meiner besten Freundin“

  1. …und mittlerweile habe ich über Umwege erfahren, dass meine Freundin das ganze munter weitergetratscht hat. Jetzt habe ich den Salat! Bis vor kurzem wusste noch nicht mal meine beste Freundin über mein unten ohne Geheimnis bescheid und bald bin ich wohl vor meinem halben Freundeskreis blamiert. Ich bekomme echt Bauchschmerzen wenn ich daran denke…
    Hat jemand von Euch schon mal ähnliche Erfahrungen in der Art gemacht?

  2. ach locker bleiben, man lebt nur einmal, es gibt so viele lustlose Frauen, da bist Du doch eine angenehme Abwechslung, ich täte mich da weder für schämen noch irritieren lassen.
    Frei nach Oskar Wilde: ich bereue nur das, was ich nicht getan habe.

    Du kannst ja trotzdem im Bekanntenkreis mal eine Weile was drunter tragen, falls Dir doch mal jemand doof kommt.

    ansonsten viel Spass weiterhin.

  3. Hallo Sigrid,
    nicht bange machen lassen durch die Erzählerei deiner Freundin, trage einfach eine Zeit lang slipless die längeren Röcke die du besitzt (vor allem auf Arbeit) und wenn dich jemand aus deinen Bekanntenkreis direkt fragt steh dazu das du es magst slipless zu sein. Frei nach dem Motto, ist der Ruf erst einmal ruhiniert leb es sich völlig ungeniert.
    Gruß Karl

  4. Danke für die aufmunternden Kommentare! Habe bist jetzt keine Sprüche oder ähnliches ernten müssen, ist also wohl doch nicht so schlimm wie befürchtet. Werde mich jedenfalls nicht entmutigen lassen und weiterhin -auch in Begleitung meiner Freundinnen- heimlich meiner unten ohne Leidenschaft nachgehen. Wie schön dass bald der Frühling losgeht… LG Sigrid

  5. Im Kern war das eine heiße, gut erzählte Story. Bei der unkritischen, fast verherrlichenden Schilderung des Alkoholmissbrauchs – Saufen bis zum Filmriss! – hat es mir allerdings den Magen umgedreht.

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